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Ansprechpartner

Ortrud Michel
Mitgliederunterstützung
Tel.: +49 (0)431-5707-124
Fax: +49 (0)431-5707-828

Menschen helfen - Zukunft gestalten

Mit einer großen Vielfalt an Angeboten wirken unsere Ehrenamtlichen Tag für Tag gegen Einsamkeit, für Gesundheit, für ein Miteinander von Jung und Alt. Sie informieren und organisieren und helfen Menschen in Not.

Die Mitgliederunterstützung des Landesverbandes ist neben den Ehrenamtskoordinatoren in den Kreisverbänden die Anlaufstelle für unsere Ortsvereine in Schleswig-Holstein.

„Markt der Ideen"

Der „Markt der Ideen“ gibt dem Ehrenamt im Land zwischen den Meeren nun ein Gesicht. Tauchen Sie ein in die persönlichen Geschichten der kleinen und großen Alltagshelden, erfahren Sie mehr über Veranstaltungen und Angebote aus Ihrem Ortsverein.

Reisebericht der Familienausfahrt des AWO-Familienzentrums Ahrensburg

Schneverdingen liegt inmitten der Lüneburger Heide. Foto: Pixabay

Es gibt ja kein schlechtes Wetter, nur die falsche Kleidung. Oder man ist in Schneverdingen. Michel Brehm vom Integrativen Familienbüro Ahrensburg berichtet von einem besonderen Ausflug ins Feriendorf Schneverdingen:

"Die Reise vom 29. Juni bis 02. Juli war für das integrative Familienbüro Ahrensburg die zweite Reise dieser Art.  Nachdem wir letztes Jahr schon mit mehreren Familien im Feriendorf Schneverdingen waren, wollten wir dieses Jahr das ganze wiederholen und die Zeit bei sonnigem Wetter erleben. Es hatte letztes Jahr etwas geregnet und wir konnten nicht ins Freibad. Also ging es, Corona-bedingt, mit mehreren Fahrzeugen und mit Abstand, was eher an den unterschiedlichen Fahrzeugen lag, am Montagmorgen bei Sonnenschein in Ahrensburg los. Dabei waren 26 Kinder und 22 Erwachsene. Alles Familien aus unserer Kita-Einstiegsgruppe und Familien, die wir als Familienbüro in schwierigen Lebenslagen unterstützen. In Schneverdingen angekommen hatten alle bald nasse Füße, es regnete. Es regnete auch mehr als letztes Jahr und nach einiger Zeit spürten die Kinder den Regen gar nicht mehr und spielten und tobten trotzdem. In den regenfreien Minuten sammelten sich die Eltern und redeten und erzählten. Grillstationen wurden kurzfristig aufgebaut und so hatten alle ihre Freude.
Nur den Freibadbesuch konnten wir wieder nicht durchführen. Dafür ging es ins städtische Hallenbad. Wir waren nach der Schließzeit die erste große Gruppe und eine gute Gelegenheit für die Angestellten, den Badebetrieb mit Hygiene und anderen Regeln mal zu testen. Es lief hervorragend. Finanzieren mussten wir den Eintritt trotzdem.
Apropos Finanzen: Die Familien haben pro Person 30 € gezahlt und konnten somit einen Teil der Übernachtung und der Reisekosten begleichen. Der AWO Ortverein Ahrensburg e.V. hat mit der Spende von 1000,00 € und der Bereitstellung des Minibusses dabei geholfen. Vielen Dank dafür! Durch die Vermittlung des AWO Ortsvereins zum DRK Ortsverein Ahrensburg e.V. kamen wir einige Tage vor der Reise noch in den Genuss einer finanziellen Verpflegungsunterstützung von 500 €, die der DRK Ortsverein Ahrensburg e.V. zur Verfügung stellte. Auch hierfür vielen und einen großen Dank!

Abschließend können wir sagen: 1.  Es war eine kurze Reise, die allen Spaß gemacht hat und die wir wiederholen werden bzw. für einige Familien auch müssen. Es liegen schon Anmeldungen für 2021 vor. 2. In Schneverdingen regnet es immer. Und 3.: Ohne die Unterstützung der AWO und des DRK Ahrensburg e.V. hätten wir das nicht machen können. Das wäre sehr schade gewesen, da es für einige Familien der einzige Ausflug in den letzten Jahren war. Kommentar einer alleinerziehenden Mutter, sie war mit ihren 5 Kindern dabei: ,…schon nach einigen Augenblicken im Feriendorf, hat sich mein „Sorgenkopf“ abgeschaltet und ich fühlte mich befreiter als zu Hause'."

Wir helfen jederzeit – in der Coronakrise umso mehr

Der DRK Ortsverein Bad Oldesloe hilft Menschen, die durch Corona in finanzielle Schieflage geraten sind, mit Einkaufsgutscheinen und Geldbeträgen. Ein großer Dank gilt allen großzügigen Spendern und der Aktion Mensch, die das ermöglicht haben.

Beratung bei finanziellen Schwierigkeiten. Wenn das Geld nicht zum Lebensunterhalt reicht oder Hilfe bezüglich der finanziellen Situation benötigt wird. Dann sind wir da!
Wir beraten und unterstützen.
In den letzten Monaten hat sich unser Aufgabenspektrum erweitert. Die Auswirkungen der Coronapandemie betreffen alle. Am schlimmsten jedoch diejenigen, welche bereits im normalen Alltag schon zu kämpfen haben.
Da ist die alleinerziehende Mutter, welche Taxi fährt, um sich und ihre Kinder versorgen zu können. Über mehrere Monate war das Arbeiten undenkbar. Oder der Mitarbeiter im Sicherheitsdienst, welcher seinen Job verloren hat und aufgrund der Pandemie keine neue Stelle findet.

Familien mit Migrationshintergrund, wo Bildungsmaßnahmen nicht angetreten werden können, weil alle Kurse ausgesetzt wurden und somit die Einkommensverhältnisse an der Grenze der Armut liegen. Diese schwierigen Situationen erfordern auch Akutmaßnahmen.
Der DRK Ortsverein Bad Oldesloe hat daher eine Aktion ins Leben gerufen, um unbürokratisch durch Einkaufsgutscheine und Geldbeträge zu helfen, die das DRK von großzügigen Spendern erhalten hat. Zusätzlich haben wir dankenswerterweise Geldbeträge aus dem Fördertopf der Aktion Mensch erhalten.
Aufgrund der finanziellen Mittel konnten wir eine Vielzahl an Einkaufsgutscheinen erwerben und somit vielen Familien eine kleine Freude machen und ihnen eine Last abnehmen.
Wir bedanken uns herzlich und hoffen für uns alle auf eine baldige Normalität.

Das Team der Budgetberatung des DRK-Ortsvereins Bad Oldesloe e.V. unter der Leitung von Peter Bollman.

Einkaufsnothilfe beim DRK Norderstedt

Mitte März kam die Idee auf, in Zukunft einen Einkaufsservice in Norderstedt durch das DRK für Menschen anzubieten, die aus verschiedenen Gründen nicht mehr einkaufen gehen können. Die sich im Eiltempo entwickelnde COVID-19 Pandemie stellte uns dann vor eine Herausforderung. So wurde aus dem eigentlichen Einkaufsservice eine Einkaufs-Nothilfe. 

Denn wir als DRK sind Teil der Rot Kreuz Gemeinschaft und den Grundsätzen des Roten Kreuzes überall auf der Welt zur Förderung der Gesundheit und zur Verhütung von menschlichem Leid verpflichtet. 

Daher musste unser Konzept beim Einkaufen und Abliefern des Einkaufs größtmögliche Beachtung von Hygienemaßnahmen und 100% Vermeidung des physischen Kontakts zwischen Helfern und Kunden erfüllen. Das war nach unserer Recherche nur möglich, wenn der gesamte Zahlungsprozess bargeldlos abgewickelt werden kann und kein physischer Kontakt zwischen Kunden und Helfern stattfinden muss. Die Lösung war, dass unsere Kunden eine Abbuchungsermächtigung erteilen und wir die Einkäufe per Lastschrift ein paar Tage später einziehen. Unsere Einkäufer haben eine EC-Karte erhalten, mit der Sie direkt die Einkäufe zu Lasten eines von der Norderstedter Bank zur Verfügung gestellten Kontos bezahlen können. Darüber hinaus läuft die gesamte Kommunikation mit Kunden und Helfern über E-Mail und Telefon. Auch packen unsere Einkäufer die gekaufte Ware von „unseren“ Kisten in die von dem Besteller bereitgestellten um. 

Unsere Hygienemaßnahmen für die Einkäufer sind sehr umfassend. In unseren DRK-Bussen bzw. in den privaten Autos unser Einkäufer befinden sich unter anderem Community-Masken, Wasserkanister, Seifenspender und Handcreme zum Händewaschen nach den Einkäufen, nach Auslieferung der Ware, für zwischendurch, und um sich nach dem Ausziehen von Einmalhandschuhen die Hände waschen zu können. Es gibt eine Sprühflasche mit Allzweckreiniger plus Küchenrolle für z.B. das Reinigen der Griffflächen vom Einkaufswagen. Handschuhe sind auch vorrätig, allerdings nur zum kurzfristigen Gebrauch und nur wenn unbedingt nötig. Für unseren Müll gibt es eine kleine Mülltonne. Trinkwasser für die Helfer im Einsatz und Pappbecher gehören dazu, denn Trinken ist wichtig. Auch finden wir es super, dass die Helfer sich sogar zwischendurch den Mund „keimarm“ mit einem Mundwasser machen. 

Wir hoffen, dass durch die Hygienemaßnahmen das Ansteckungsrisiko auf ein absolutes Minimum für beide Seiten reduziert werden kann.

Unser erster Einkauf  konnte bereits am 27. März getätigt werden. Mittlerweile haben wir 14 Besteller sowie 7 im Einsatz befindliche Einkäufer. 

Es konnten einige Ehrenamtliche als Einkäufer für das Projekt begeistert werden. Das ist auch sehr gut, um die Bestellhaushalte gegenüber dem Einkäufer bei maximal 5 halten zu können, um einer möglichen Verbreitung im Falle des Falles vorzubeugen. 

Ehrenamtliche über 50 Jahren gehören zur sog. Risikogruppe, dadurch sollen diese nicht zum Einkaufen eingesetzt werden. Wir sind daher froh, dass sich viele junge Norderstedter Bürger für das Einkaufsprojekt engagieren.

Die ersten Besteller sind sehr angetan von unserer Hilfe und haben uns u.a. folgendes geschrieben: „Die Einkaufshilfe hat ganz toll geklappt, bin sehr sehr zufrieden“ oder „Vielen herzlichen Dank für Ihr tolles Hilfsangebot, ich bin sehr erleichtert, dass es Sie gibt!“. Zu Ostern erfreuten wir unsere „Kunden“ mit Rätseln, auch dieses wurde sehr positiv aufgenommen. So schrieb Familie L.: „Wir finden es rührend, dass Sie, außer für unser leibliches Wohl auch für unser seelisch/geistiges Wohlergehen sorgen, wir bedanken uns sehr herzlich“.

Unser DRK-Ortsverein hat noch Kapazitäten frei und freut sich über weitere Anfragen, Einkäufe zu erledigen. Wenn sich die Zahl der Besteller erhöht, werden wir auch weitere Ehrenamtliche für diese Hilfe gut gebrauchen können. Wer für andere, die selbst nicht einkaufen können, einkaufen möchte, kann sich sehr gerne im DRK-Büro, Tel. 040 / 523 18 26, melden. 

Und wenn diese COVID-19 Pandemie überstanden ist, dann wird aus unserer NOTHilfe wieder ein Einkaufsservice, so wie es im Ursprung gedacht war. Wir sind gerne für Sie da. 

Ihre Tanja Martens und Christoph von Hardenberg vom DRK-Ortsverein Norderstedt e.V.